Rosalind Breen (Kanada) // “Collective Myth” // Februar-April 2017

Während ihres Projektes in Köln setzte sich Rosalind Breen selbst als Projektionsfläche ein – und als Sinnbild für die kleinen, aber nagenden, Herausforderungen des Alltags. Am Beispiel ihrer künstlerischen Tätigkeit finden Themen wie scheinbar leere Routine, Blockade und Sinnkriesen, aber auch durch Recherche, Erkenntnis und Inspiration gegebene Antriebskräfte ihren Platz. In kleinen Episopden, einer Narration in Kapitelform, die im laufenden Prozess vorgestellt wurden, ließ Rosalind Breen das Publikum an ihrer Arbeit teilhaben. Der Austausch mit und Anregungen durch das lokale Publikum flossen wiederum in die Materialsammlung ein. Köln diente als Drehort, Kulisse, und Motivquelle für die Filmcollage. Das Thema des aus dem Projekt hervorgegangenen Films beschreibt sie als “impossible journey” – die Unmöglichkeiten, die man trotz aller Widerstände täglich zu überwinden sucht. Ein “Greensuit” wurde zur Leinwand, wobei bei im Bearbeitungsprozess vorher aufgenommene Szenen auf den Körper projeziert wurden. Die Person Rosalind Breen wurde somit unsichtbar. “Collective Myth” wird so zum Spiegel für ganz persönliche Herausforderungen, mit denen der Betrachter in den Assoziatonsraum des Films füllen möchte.

 

I am an archetype.

You are a mirror.

Together we are mythology.

Fotos © Carina Richter

 

Termine | Dates

Sonntag, 12. Februar, 12-16 Uhr -> Brunch / meet & greet

Mittwoch, 15. Februar, 19 Uhr -> Dinner Party / social night

Sonntag, 26. Februar, 12-16 Uhr -> Carnival Brunch / screening

Sonntag, 12. März, 12-16 Uhr -> Brunch / screening

Sonntag, 26. März, 12-16 Uhr -> Brunch / final screening and discussion

Mittwoch, 29. März, 19 Uhr -> Dinner Party / farewell

 

Rosalind Breen (*1991, Toronto) machte ihren BFA an der Queen’s University (Kingston, ON) und den MFA an der Rhode Island School of Design (Providence, RI). Ihr Interesse gilt der Konstruktion von Identität, vom eigenen Selbstverständnis bis hin zur Beziehung zueinander. In diesem Zusammenhang befasst sie sich auch mit der Transformation die wir permanent durchlaufen, indem wir mit anderen Menschen, den Neuen Medien oder auch einfach mit unseren eigenen Wünschen und Sehnsüchten konfrontiert werden.