Daan den Houter // Juli-September 2019

 

Im Rahmen seines Projektes in Köln setzt Den Houter seine künstlerische Arbeit, die er im Zusammenspiel von Zeit, Erfahrung und Erkenntnis verortet, fort. Mit seinen Objekten, Installationen und Situationen konfrontiert er Zuschauer und Teilnehmer mit künstlerischen Prozessen, die dazu dienen, Aspekte der „Wahrheit“ sichtbar zu machen. Während in der Wissenschaft immer wieder logische Prozesse diesem höheren Streben dienen, erklärt Den Houter: „Dies ist meiner Ansicht nach der Zweck der Kunst; die Wahrheit ohne Logik zu ergründen. Das beste Kunstwerk wäre demnach jenes, das jeder Mensch ‚verstehen‘ kann. Warum das so ist lässt sich nicht erklären, da es der Wahrheit entspringt ohne der Logik zu folgen. Ich bin überzeugt davon, dass es unmöglich ist, irgendetwas ohne den Verstand zu machen und daher ist es auch unmöglich, das perfekte Kunstwerk anzufertigen. Aus diesem Grund hat die Kunst das gleiche Problem wie die Wissenschaft, die darum bemüht ist, ‚die Wahrheit‘ zu finden, im Wissen darum, dass sie sie niemals finden wird. Dennoch entwickeln und entdecken beide Welten ständig neue Dinge.“

 

Brunch:
Sonntag, 21. Juli, 12-16 Uhr (mit Künstlervortrag)
Sonntag, 22. September, 12-16 Uhr (mit Filmscreening)

Dinner Party:
Mittwoch, 4. September, 19-23 Uhr (Anmeldung unter info @ catcologne.org)

 

Daan den Houter (*1977, Niederlande) ist ein multidisziplinär arbeitender Künstler. Er lebt und arbeitet in Rotterdam. Vor seinem Kunststudium studierte er Künstliche Intelligenz. Hier fand er grundlegende Impulse für seine künstlerische Arbeit, in der er sich mit dem Einfluss des Unterbewusstseins und der Subjektivität befasst, mit der wir durch die Welt gehen und in dieser agieren. Den Houters Arbeiten bieten Möglichkeiten und Situationen, Perspektiven zu wechseln, indem sie den Betrachter zum aktiven Teilnehmer macht. Den Houter vereint vielfältige, teilweise gegensätzliche Subjektivitäten, wobei Arbeiten entstehen, die in sich selbst Konflikte tragen. Dabei provoziert er die Auseinandersetzung mit ihrer Existenz und der Meinung der Betrachter bzw. Teilnehmer. Humor und auch ein wenig Zynismus ermöglichen neue Perspektiven auf die Möglichkeiten von Kunst und unserer Vorstellungen bezüglich unseres alltäglichen Umfelds.

Mehr Infos zum Künstler auf http://www.daandenhouter.com

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